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IT Genossenschaft

Ich trage mich seit einiger Zeit mit dem Gedanken, eine Art Freelancer Team oder Firma zu gründen. Entstanden ist der Gedanke aus der eigenen Erfahrung mit Arbeitszeiten, -orten und Kunden. Hinzu kommt, daß man eigentlich ja am liebsten immer mit Leuten zusammen arbeiten würde, die man erstens fachlich schätzt und zweitens gut leiden kann. Zu dem Thema hab ich einen Vortrag auf dem BarCamp Berlin gehalten. Einige Gedanken dazu waren:


  • Gute Leute mit denen man zusammen arbeiten möchte sind meist selbstständig/freiberuflich unterwegs.

  • Eine feste Anstellung möchten die meisten nicht annehmen, daß die Konditionen und Rahmenbedingungen einfach zu unattraktiv sind.

  • Ich selbst möchte keinesfalls eine diktatorische Chefrolle annehmen, das muß ich in der Projektleitung schon oft genug machen.

  • Eine Firma würde einen nicht unerheblichen Anteil der erwirtschafteten Gewinne verschlingen, dabei sollte das Ziel sein, einen möglichst hohen Prozentsatz der Einkünfte an die Beteiligten auszuzahlen.

  • Im Team ist die Realisierung größerer Projekte möglich.


Während des Vortrags kam aus dem Publikum der Vorschlag, als Rechtsform evtl. eine Genossenschaft anzudenken. Genossenschaften erlauben die lose Kopplung ansonsten selbstständiger "wirtschaftlicher Einheiten" unter dem Beibehalt des eigenen Wirtschaftens. Klingt geschwollen, sagt aber eigentlich genau das, was mir vorschwebt. Bei unserer Hausbank (VR Bank) handelt es sich auch um eine genossenschaftlich organisierte Bank, also lag es nahe, mit kaufmännischen/wirtschaftlichen Erwägungen dort Feedback einzuholen. Genossenschaften in ganz Deutschland werden vom Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband e.V. (DGRV) betreut. Durch die VR Bank entsteht gerade dorthin ein Kontakt und sowohl DGRV als auch die Bank haben ihr Interesse bzw. ihre Unterstützung schon kund getan.

Jetzt geht es darum, passende Mitstreiter ins Boot zu holen und ein paar grundlegende Dinge zu besprechen. Bei Interesse bitte bei mir melden, ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten.

Nachtrag: Ein PDF der Slides des BarCamp Vortrags findet sich hier.

Beautiful data

The amount of data on any given topic is rising nearly exponentially. Online media and social sites give an incomparable statistical and empirical insight into the inner workings of groups of human beings.
So there's a need to visualize large amounts of data, complex relationships and correlations and to do that often and nearly en passant.
There's a really interesting article in Smashing Magazine, a graphics designer online publication showing new methods, forms and algorithms to show mndmaps, news, data, connections and web sites. Plus it contains a large appendix with links and references to further delve into the thematics. I was really impressed.
All those beautiful data visualization techniques made me think about the importance of usability issues in visualization: complex data sets or relations are no longer the domain of some highly specialized experts but will enter the real life of a larger group of possibly technically adept but not specialized people. Every decent personal computer has the cpu power and graphical ability to create sophisticated graphs and let its user interact with it in real time.
There only needs to be a set of tools enabling easy creation and usage of such graphs and more important, there need to be new ways to show the more complex findings in such data in an eye pleasing way. The more beautiful and self explaining visualizations are, the more useful they are for viewers/users.
I'm very interested, what the future will show concerning tools and visual representations of data. Please let me know what you think and if you know of any other new ways to display data.