Hi Bernd,
völlig richtig. Es steht eh sehr bald Redesign der gesamten Seite an ... wobei ... REdesign würde ja voraussetzen, daß sie jetzt schon außer einem Standardtemplate ein Design hat ... lassen wir das
Viele Grüße, Volker
...schrieb am 12. 01. 2009 um 09:59 Uhr
Das ist verd*** wahr, was du da schreibst. Die Fähigkeit, die Gedanken schweifen zu lassen, und zugleich auch die Wertschätzung dafür gehen in unserer Gesellschaft immer mehr verloren. Den mit G8 geplagten Kindern wird sie in der Schule regelrecht abtrainiert.
...schrieb Firstdayblack am 21. 01. 2009 um 22:58 Uhr
Da kann ich nur zustimmen. Warum überhaupt noch nachdenken? Wird doch sowieso alles maschinell erledigt…leider macht es einen trotzdem nicht glücklich.
Ich sehe nur immer mehr depressive Menschen, die trotz “gutem” Job und Geld keine Lebensfreude mehr haben. Vielleicht sollten diese mal über eine Abschaffung des Wäschetrockners nachdenken ![]()
...schrieb dani am 19. 03. 2009 um 19:45 Uhr
So, jetzt ist es mir auch mal passiert: ich habe einen Kommentar gelöscht, den ich eigentlich freischalten wollte ... super. Ich bitte die Autorin um Entschuldigung :-(
...schrieb am 26. 03. 2009 um 10:24 Uhr
Früher, da gab es reichlich einfache Tätigkeiten, während derer man genügend Zeit und Muße zu kontemplativem Denken hatte. Diese Zeit war einfach da, also konnte man auch seine Gedanken schweifen lassen.
Heute ist das anders: da gibt es reichlich Geräte, die uns angeblich stumpfsinnige Arbeiten abnehmen. Und uns die Zeit stehlen, unsere Gedanken wandern zu lassen. Oder eigentlich sind wir selbst es, die uns diese Zeit nicht zugestehen.
Verstehen Sie mich richtig: auch wir besitzen einen Wäschetrockner, eine Waschmaschine und einen Geschirrspüler. Man sollte meinen: jetzt muß man nicht nebenher noch andere Dinge tun, da kann man sich ruhig hin setzen, ein Buch lesen oder ein wenig nachdenken.
Weit gefehlt, das tun wir nicht, jedenfalls die meisten nicht. Würden wir es tun, kämen wir uns verschwenderisch vor: so viel Zeit mit unproduktiven Tätigkeiten vergeudet! Sind sie wirklich unproduktiv? Kommt wohl darauf an, was genau man in dieser Zeit macht.
Menschen habe viele Facetten, immer nur einen bestimmten Themenkomplex zu bedienen kann zu psychischen Problemen führen. So gesehen kann es auch produktivitätssteigernd sein, ein gutes Buch zu lesen oder Musik zu hören. Und dann gibt es da noch einen Aspekt, der mir relativ unklar war, auch wenn jeder Mensch schon einmal sicherlich ansatzweise darüber nachgedacht hat: man kann sich mit Dingen beschäftigen, die eine Investition in die Zukunft sind. Das wurde mir angesichts eines spannenden Blogpostings von Amy Hoy mit dem Titel "Pricing your consulting: You're doing it wrong" klar.
Aus dieser Warte betrachtet kommt ein Großteil der Unzufriedenheit der meisten Berufstätigen, ob nun freiberuflich oder festangestellt tätig, aus der Unzufriedenheit it dem, was man tut. Sich eine Beschäftigung zu suchen, die man gerne macht und die evtl. auch noch gut bezahlt wird, dabei weitgehend frei in der Wahl von Arbeitszeit- und ort zu sein, das klingt zu schön um wahr zu sein. Mag auch sein, daß man all dies nicht immer oder nicht auf einmal verwirklichen kann, aber wer nicht losgeht, der kommt nicht an. In diesem Sinne: einen schönen Abend, ich geh schon mal los.
Du könntest mal ne Ladung wäsche mangeln und dabei über nen Namen und ne Tagline fürs Blog nachdenken
...schrieb Bernd Eckenfels am 12. 01. 2009 um 02:44 Uhr