Bei der Bewerung des Rechtsform muss man insbesondere die Wirkung auf Kunden beachten.
Kunden bevorzugen in manchen Situationen Firmen weil sie dort einfach einen stabileren Ansprechpartner in Sachen Haftung und Bestand haben. Weiss nicht wie sich da eine EG im Gegensatz zur GdbR oder GmbH schlägt.
Ansonsten bin ich mir nicht sicher, wieso andere Rechtsformen mehr Geld verschlingen sollen? (Vielleicht mal abgesehen von der Einlage, die ja aber auch Vertrauen bei Kundenprojekten schafft).
Um was geht’s denn bei dem Vorhaben? Büro-Nutzung? Gemeinschaftliche Rechnungsstellung? Steueroptimierung?
Gruss
Bernd
...schrieb Bernd Eckenfels am 21. 12. 2008 um 14:46 Uhr
Über eine solche Form der Zusammenarbeit bzw. des Zusammenwirkens habe ich mir auch schon einige Gedanken gemacht. Allerdings stand bei mir die Rechtsform eher hinten an. Was für mich viel interessanter ist, ist das Thema gegenseitige Absicherung. Gegenseitig von einander zu profitieren sollen meiner Meinung nach nicht bei den guten Zeiten aufhören ...
...schrieb Matthias Zellmer @Zellmi am 14. 01. 2009 um 15:30 Uhr
Hallo,
Ich finde es eine sehr gute Idee. Heutzutage, die meisten IT-Berater arbeiten sowieso in einer Leiharbeitsfirma. Diese art von Firmen kundigen uns so bald sie weniger Gewinn machen als sie erwarten. Wahrscheinlich, Jetzt gerade gehen vielen von uns ins Kurzarbeit, obwohl in den vergangenen Jahren unseren Firmen genug Geld gemacht haben, aber davon kriegen wir natürlich nicht. Mit eine IT Genossenschaft hätten wir die Möglichkeit kompetenten preisen an zu bieten, da weniger Manager sowie Gruppenleiter und dessen Assistenten gebraucht wären, hätte die Genossenschaft mehr Geld zu Verfügung, das bedeutet für uns auch mehr für Weiterbildung sowie für schlechte Zeiten.
In diesen tagen, wo so vielen Projekten abgeschafft worden sind, habe ich sehr ernst darüber gedacht. Ich kann leider meine E-Mail nicht eintragen, wäre jetzt zu riskant, aber werde ich ab und zu mal dies Blog lesen, falls Ihr eine E-mail lässt.
...schrieb am 02. 02. 2009 um 19:05 Uhr
Ich trage mich seit einiger Zeit mit dem Gedanken, eine Art Freelancer Team oder Firma zu gründen. Entstanden ist der Gedanke aus der eigenen Erfahrung mit Arbeitszeiten, -orten und Kunden. Hinzu kommt, daß man eigentlich ja am liebsten immer mit Leuten zusammen arbeiten würde, die man erstens fachlich schätzt und zweitens gut leiden kann. Zu dem Thema hab ich einen Vortrag auf dem BarCamp Berlin gehalten. Einige Gedanken dazu waren:
Sehr schön, ich finde den Gedanken reizvoll. Allerdings ist mir noch nicht ganz klar, was gehen soll. Könntest Du ein konkretes Beispiel beschreiben?
Wer oder was sind potentielle Kunden, Projekte und wie könnten diese bearbeitet werden?
...schrieb am 17. 12. 2008 um 15:11 Uhr