Hallo Regine, ja auch auf deinen Tweet. Ich hab erst kürzlich ein solches Tool benutzt, wurde als relativ oft schreibender Twitterer eingestuft und hab deswegen genauer darüber nachgedacht. Völlig korrekt, man kann Kennzahlen entwickeln und anhand derer entscheiden, was man tut. Und ja, auch ich werde natürlich öfters mal entfollowed, aber ich bin ja schon groß
Das Twitter-eigene Problem ist ja, daß ich nicht technisch filtern kann: wenn ich einen Stream abonniere, dann gänzlich. Die Last liegt also komplett beim Leser ![]()
...schrieb am 26. 11. 2008 um 12:24 Uhr
Klar, das ist Fluch und Segen von Twitter. Z. B. mit der Twitter-Suche lässt sich schon Einiges filtern, um das Grundrauschen zu reduzieren.
Je mehr Leuten ich folge, desto mehr nutze ich die Suche und sehe dabei ganz neue Nutzungsmöglichkeiten. Ich vermute, dass ich irgendwann dazu übergehen werde, meine Timeline gar nicht mehr abzurufen, Timeline = Twitter für Anfänger - Du Timeline-Twitterer! #Beleidigung2.0
...schrieb Regine Heidorn am 26. 11. 2008 um 12:31 Uhr
Also ich schreibe immer dann wenn ich Zeit habe und mir gerade was einfällt. So große Gedanken mache ich mir da gar nicht über Qualität oder Quantität.
...schrieb Frau Ährenwort am 26. 11. 2008 um 13:45 Uhr
@Regine: Kennst du TweetDeck? Das ist eine Twitter-Applikation auf Adobe Air Basis (noicht so doll), aber man kann in einem breiten Fenster mehrere Streams lesen: den eigenen, DM’s, @replies oder eine selbst konfigurierte Gruppe von Twitterern oder ein Filterexzerpt des eigenen Streams.
...schrieb am 27. 11. 2008 um 21:05 Uhr
Ja, von Tweetdeck habe ich gehört, aber ich will nicht mehr proprietäre Software verwenden als nötig ![]()
Mit der Suche kommt man auch schon sehr weit. Derzeit nutze ich Twitter in einer Mischung aus Suche (und da gibt es ja genügend weitere Auswertungstools) und Timeline. Die Timeline ist dabei so eine Art “Zufallsteaser” und wenn mich was interessiert, gehe ich dem mit der Suche nach. Die Suchergebnisse kann ich mir ja als Feed abonnieren, dann passt das ganz gut.
Wenn Leute die Hashtags sinnvoll benutzen, ist das schon hilfreich. Über die Such-Nutzung werd ich auch wieder auf neue Twitterer aufmerksam.
Mein Fazit: Wir müssen eh mit der zunehmenden Informationsflut umgehen. Sich da bei den Anderen zu beschweren, sie sollten weniger Output produzieren, halte ich nicht für den richtigen Weg. Also ich schliesse mich Dir an, Volker, die Last bleibt beim Leser, und, wie man hier in Berlin sagt, das ist auch gut so. Wenn einem die Follower wegrennen, wird man sich schon Gedanken machen ![]()
...schrieb Regine Heidorn am 28. 11. 2008 um 09:35 Uhr
@ Regine und Dr.Göbbels: Noch eine Option ist die Verwendung von PeopleBrowsr, die einem 3-Frame-Überblick verschiedene Optionen liefert, der Informationsflut über Twitter nachzukommen… Bekannt?
Den Sinn von Twitter hat übrigens auch die Süddeutsche am Wochenende gesucht… http://tinyurl.com/5r9d9o
...schrieb Martin am 08. 12. 2008 um 10:38 Uhr
Hallo Martin (wir können uns hoffentlich duzen? Alles so schön Web 2.0 hier ![]()
PeopleBrowsr kannte ich noch nicht, aber das GUI ist wirklich beeindruckend, vor allen, da man auch Suchen und Filter einsetzen kann.
Dein Blogposting über den Artikel in der Süddeutschen finde ich übrigens auch sehr lesenswert. Danke für die beiden Hinweise ![]()
...schrieb am 08. 12. 2008 um 21:08 Uhr
Unter Twitterern entwickelt sich immer wieder eine angeregte Diskussion darüber, was genau der Sinn von Twitter ist bzw. was und wieviel davon mal von sich geben sollte.
Aufschlüsseln kann man wohl 2 Kriterien:
Ich vermute, Du beziehst Dich mit der Erwähnung der Tools auf http://twitter.com/RegineHeidorn/status/1024256636
Da es so viele Tools gibt, kann damit jedeR nach eigenem Geschmack die Tweets filtern. Eine (objektive) Qualitätsdiskussion braucht es dann nicht mehr und jedeR kann weiter nach eigenem Gutdünken twittern.
Ja, das ist “einfach nur Web2.0”: User suchen sich das, was ihnen zusagt und filtern den Rest aus. Und das ändert sich ja auch. Ich persönlich habe nichts dagegen, wenn ich von der gleichen Person mal eine zeitlang gefollowt werde, dann eine zeitlang nicht und vielleicht später wieder
...schrieb Regine Heidorn am 26. 11. 2008 um 12:09 Uhr